Negative Gefühle

Freitag 16. März 2012 von wp_admin

 

Kennen Sie das auch?

Sie fühlen sich ängstlich, unsicher oder hilflos…

Sie haben Angst vor der Zukunft oder Angst vor Krankheiten – Sie fühlen sich unsicher wenn Sie das Haus verlassen oder auf andere Menschen zugehen müssen – Sie sind hilflos wenn Sie in einer Situation sind, aus der Sie nicht fliehen können.

Haben Sie sich schon einmal gefragt, wieso es Ihnen so ergeht?

Ich bin mir sicher, dass Sie das nicht nur einmal getan haben. Die Frage ist nur, ob Sie dabei in die richtige Richtung gedacht haben. Denken Sie doch bitte über folgendes nach:

Wie stehen Sie zum Thema Gefühle?

Ich meine damit Sind Sie ein Mensch, der immer und jederzeit auf seine Gefühlswelt eingeht oder sind Sie eher jemand, der versucht seine Gefühle zu verdrängen?

Das ist meiner Ansicht nach eine entscheidende Frage, da Panikattacken sehr häufig durch unterdrückte Gefühle zustande kommen.

Soll heißen…

… Ihre Ängste entstehen aus negativen Gefühlen. Negative Gefühle tragen dazu bei, dass Sie sich schlecht fühlen, gestresst sind und Ihre Panikattacken erleben müssen.

Viele Menschen die unter Panikattacken und Ängsten leiden setzen sich mit Ihren Gefühlen leider viel zu selten auseinander. Sie versuchen Ihre Gefühle und vor allen die negativen Gefühle, wo es nur geht zu unterdrücken.

Leider lassen sich Gefühle nicht so ohne weiteres einfach abschalten. Wir sind keine Computer, die schnell  umprogrammiert werden können, wenn ein Programm zu häufigen Fehlern neigt. Wir Menschen ticken anders.

Wenn wir auf unsere negativen Gefühle nicht rechtzeitig eingehen, übernehmen Sie die Kontrolle über uns, was sich dann ganz konkret in Panikattacken zeigt.

Es wird also Zeit, dass Sie mehr über Ihre Gefühle erfahren.

Welche negativen Gefühle gibt es?

Mit dieser Gefühlsliste möchte ich Ihnen helfen, Ihre Gefühle benennen zu können.  Das Sprichwort “Man muss seinen Feind kennen um ihn besiegen zu können” ist hier sehr passend. Lernen Sie Ihre Gefühle und in diesem Fall Ihre negativen Gefühle kennen. So können Sie Ihre Ängste aufspüren und anfangen sie zu bekämpfen. Überlegen Sie welche negativen Gefühle Sie in letzter Zeit verspürt haben.

Gefühlsliste

  • abgespannt
  • alarmiert
  • angespannt
  • ängstlich
  • aufgebracht
  • ausgelaugt
  • bedrückt
  • bekümmert
  • besorgt
  • beunruhigt
  • depressiv
  • deprimiert
  • durcheinander
  • einsam
  • empfindlich
  • erschöpft
  • frustriert
  • hilflos
  • leer
  • lustlos
  • mutlos
  • nervös
  • panisch
  • ratlos
  • traurig
  • unglücklich
  • unwohl
  • verspannt
  • verzweifelt
  • zittrig

Haben Sie sich in einigen der Aufzählungen wieder erkannt?

Seien Sie nicht betrübt, wenn Ihnen viele dieser Gefühle persönlich bekannt vorkommen. Sehen Sie es als Chance. Sie können Sich jetzt überlegen, wieso sie zum Beispiel angespannt oder traurig sind. Nehmen Sie sich ruhig ein wenig Zeit und denken Sie nach. Wenn es Ihnen schwer fällt und Sie bei der Suche nach den Ursachen Ihrer Probleme keinen Erfolg haben, verzweifeln Sie nicht. Sie müssen diese Übung nicht allein durchführen. Suchen Sie sich eine Vertrauensperson. Wenn Sie so eine Person nicht haben, überlegen Sie sich doch mal, ob Sie eine Verhaltenstherapie starten wollen.

Der Therapeut unterstützt Sie mit seiner Erfahrung und gibt Ihnen hilfreiche Denkansätze und lenkt Sie in die richtige Richtung.

Sollten Sie Fragen haben, schreiben Sie mir doch einfach

Alles Gute

Meine Erfahrungen zum Thema Panikattacken und Ängste habe ich in einem Ratgeber zusammengefasst. Hier können Sie sich einen Auszug aus meinen Ratgeber ansehen.

Bildquelle

Dieser Beitrag wurde erstellt am Freitag 16. März 2012 um 16:20 und abgelegt unter Panikattacken was tun. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Sie können zum Ende springen und ein Kommentar hinterlassen. Pings sind im Augenblick nicht erlaubt.

5 Kommentare über “Negative Gefühle”

  1. Michael schrieb:

    Ich habe Probleme mit den Sehen
    Wenn ich etwas nicht richtig erkennen kann bekomme
    ich leichte Panik.
    War schon beim Augenarst alles ok
    Therapeuten wissen auch so recht was das ist.
    Diess Ungewissheit macht mir Angst und lämt mich
    Dingte zu tun.
    Ich komme einfach nicht mehr zur Ruhe
    Das letzte MAl in der Klinik habe sie mir gesagt ich hätte ein Vermeidungsverhalten und haben mich damit nach HAuse geschickt.Toll ich bin ich zu Hause ich weis nicht
    was ich dagegen tun soll
    Ich versuche mich ja der Angst zustellen aber es wird nicht besser mit den Sehen
    Mache ich was falsch oder ist das keine Angst
    Woher soll ich das den wissen!
    Dann hat mich auch noch meine Freundin mich verlassen weil sie mit der Krankheit nicht klarkommt
    Ich bekomme keine Antworten auf meine fragten und keiner versteht mich Es fällt mir schwer aus dem Haus zu gehen fühle mich so träge
    MFG
    Michael

  2. wp_admin schrieb:

    Hallo Michael,

    du meintest, dass du dich deiner Angst bereits stellst, das ist auf jeden Fall gut. So wie du es schreibst, vermittelt es mir den Anschein, als ob du vor deinem Symptomen (schlechtes Sehen) immer noch zu viel Angst hast. Was genau sind deine Befürchtungen? Denkst du dass das mit dem Sehen immr schlechter wird oder dass du noch andere Symptome dazu bekommst?
    VG
    Stefan

  3. Kiyomi schrieb:

    Hallo Leonie,danke ffcr Ihren Kommentar. Du hast vollkommen recht, dass es faclsh ist nicht zum Psychologen zu gehen. Letztlich sollte man aufgrund seiner c4ngste nach Mf6glichkeit nichts vermeiden. Allerdings kostet das enorme Kraft und manchmal kann man einfach nicht mehr!Diese Panikattacken kf6nnen sich auf immer mehr Lebensbereiche ausweiten, bis schliedflich in so ziemlich jeder Situation eine Panikattacke auftreten kann. Eine entsteht. Die c4ngste ffchren zu extremer Anspannung und Unruhe, was widerum Symptome hervorruft. Das macht wieder Angst usw. Ein Teufelskreis, der durchbrochen werden muss.Ein Weg daraus ist in der Tat, der Weg zur Entspannung. Ich wusste irgendwann nicht mehr, wie es sich anffchlt, entspannt zu sein. Ich hatte auch schon Panikattacken im Bett. Das ist die Hf6lle, weil der vemeintlich sichere Hafen, das Bett, das eigene Zuhause einem plf6tzlich auch nicht mehr sicher ist. In bestimmten Situationen, in denen Panikattacken auftreten kf6nnen, mf6chte man fliehen. Wo aber soll man noch hin, wenn die fcberall und zu jeder Zeit auftauchen kann.Ergo: Die Anspannung steigt und alles wird noch schlimmer.Ich bin jedoch der lebende Beweis daffcr, dass es einen Weg aus der Angst gibt, auch ffcr Dich, liebe Leonie!Du solltest Dir fcberlegen, ob ein psychotherapeutischer Aufenthalt nichts ffcr Dich we4re. Ein paar Wochen aus allem raus, Du kannst Dich neu sortieren, zur Ruhe kommen und Dir genau fcberlegen, was in Deinem Leben nicht stimmt. Denn das ist meines Erachtens meist der Fall, wenn jemand eine psychische Erkrankung hat. Ich kann Dir eine Klinik empfehlen, wenn Du mf6chtest. In etwa zwei Monaten erscheint auch mein Buch, in dem ich unter anderem von meiner Erfahrung in einer psychotherapeutischen Klinik berichte. Ich wfcrde mich fcbrigend freuen, wenn Du weiter berichtest, wie es Dir geht.Viele Grfcdfe.SebastianP.S.: Ich hoffe, es stf6rt Dich nicht, dass ich ins Du fcbergegangen bin.

  4. Andrrea Schwerdt schrieb:

    Hallo!Ich leide seit 4 monaten an extremen Panikatacken,die längste dauerte über 4 Stunden!ich bekam davon auch noch jede Menge körperliche Symtome wie Nebennieren störung,dauernden Durchfall,Leber und Galenbeschwerden und noch viel mehr.in dem Moment einer Atacke spannt sich der ganze Körper an,der Herzschlag wird schneller,kurz und knapp der ganze Organismus stellt auf Flucht um,das nennt man sympatikus zustand,alles Blut schiest in Arme und Beine,um besser kämpfen oder fliehen zu können,es ist wirklich ein Scheiss Gefühl.Aber warum haben wir das wenn doch gar keine rreale Bedrohung vorhanden ist…..?

  5. Andrea Schwerdt schrieb:

    ….nun ja ich kann das hier nicht bis ins Detail erklären,aber letztendlich ist es die Angst vor der Angst!und ich bekam immer meht Angst das ging soweit das ich mir nicht mal mehr traute einzuschlafen,weil ich Angst hatte nicht meht aufzuwachen .Ich hatte grosse Angst vor Krankheit,Tod und Verlust.aber warum genau nur von diesen Dingen?Irgendwann kam ich selber drauf,ich hatte als 11 jährigss Kind einen schweren Unfall mit meinem Vater und vor 4Jahren starb meine damals kleinste Tochter völlig unerwartet im Krankenhaus!…mir wurde klar das ich diese riesen grosse Ängste seit meier Kindheit unterdrückte.Angst ist ein Gefühl,eine Energie,wir unterdrücken sie weil sie unangenehm ist,wir haben Angst vor der Angst!!dann habe ich angefangen mir die Angst anzuschauen,ich habe sie gefühlt und habe sie angenommen und zwaro immer und immer wieder…. und irgendwann war sie weg.Sie kann erst gehen wenn wir sie zulassen.und ich muss sagen diese panikatacken waren einmal Hölle und zurück!

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